huach zua
Was Hans K. auszeichnet, ist, dass sich an Ihm die Geister scheiden. Manche sind von Ihm schwer begeistert, andere lehnen seine eitle Selbstdarstellung bzw. gar seine Rolle als ÖFB-Teamchef rundweg ab. Mir selbst war er bisher eher wurscht. Und als Teamchef war er nicht ohne Grund umstritten.
Da sich bei mir wieder häufiger die Schlafprobleme austoben - bedingt durch die alten Leiden meiner Gemahlin, die wieder auftauchen und dem Pubertätswahnsinn meines Sohnes - schaffte ich eine Aktion, die ich so schon lange nicht mehr unternommen habe.
Eigentlich hätte ich ja die Freitagnacht für soziale Kontakte nützen sollen, so knipste ich aber um 4 Uhr Früh das TV-Gerät an und sah die Wiederholung von Hans K.`s das Match.
Im Abendprogramm würde ich mir ja das Zeugs nie anschauen, aber in aller Herrgottsfrüh im Dämmerzustand zwischen Wachsein und Müdigkeit ist es okay.
Witzigerweise erkannte ich da eben die Entertainerqualitäten von Hans K.
Ich wusste oft nicht, meint er das ironisch und würde mit einem Auge zwinkern oder nicht. Naja, die Story ist, so nehme ich an, so angelegt und das macht halt den (seichten) Unterhaltungswert aus.
Szene: Clerici klopft an Hans K.`s Hotelzimmertür an und sagt er hat ein Problem (nachdem er vorher an der Tür gelauscht hat und Johnny Cash vernommen hat). Hans K. zu Clerici: na dann komm eine, Bua (mit Schmunzeln).
So ist er, der Hans K. Hart, rauhe Schale (aber gerecht ;-) ?), aber ein großes Herz - bzw. wird es so vermittelt.
Ob er privat auch so ist, wäre nicht uninteressant. Auf eine Eigenschaft würde ich aber wetten: er ist bestimmt seeehr eitel, der Goleador.
Wahrscheinlich ein idealer Familienpapa ...
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